Britisch Kurzhaar Katzen – ein Rasseportrait

Britisch Kurzhaar Katzen – ein Rasseportrait

Sanftes Wesen in einem robusten Körper.

Die Züchtung der charakterstarken Tiere

Die Römer brachten zwischen 43 und 440 nach Christus Katzen mit nach Großbritannien. Nachdem sie nach der Eroberung die Insel wieder verlassen hatten, blieb den Katzen viel Zeit, sich dem rauen Klima der neuen Heimat anzupassen und die rassetypischen Eigenschaften zu entwickeln. Erstmals wurde die Britisch Kurzhaar Rasse 1871 bei einer Katzenausstellung in London in mehreren Farben gezeigt. Bedingt durch die zwei Weltkriege sank die Zahl des Zuchtbestandes sehr stark und es wurde damit angefangen, Perserkatzen einzukreuzen. Das beeinflusste nicht nur das Aussehen, sondern formte auch ihr beliebtes Wesen.

Körperbau und Farben

Typisch für die Britisch Kurzhaar Katze sind der runde Kopf, die kräftigen, kurzen Beine mit den runden Pfoten und der muskulöse, gedrungene Körper. Neben dem klassischen Blau gibt es die Katzen in unglaublichen 300 verschiedenen und von der Fédération Internationale Féline anerkannten Farbvarianten. Die Farben reichen vom einfarbigen Fell in Schwarz, Rot, Creme oder Lilac, über Weiß sowie Schildpatt, bis hin zu vielen Farbschlägen, wie zum Beispiel in Golden oder Silber und der jüngsten Zeichnung Colorprint.

Das Fell der Katze ist sehr dicht und steht vom Körper ab. Die Unterwolle ist von feiner Struktur. Oft haben die Katzen ein kurzes Haarkleid, doch durch das Einkreuzen mit der Perserkatze gibt es Tiere mit längerem Fell.

Charakteristische Farben der Augen

Die Farben der Augen sind entweder orange oder kupferfarben. Ausnahmen bilden die Silber-Varietäten. Diese Tiere können auch eine grüne Augenfarbe haben. Die Augenfarbe bei Golden-Varietäten ist ebenfalls oft grün und bei den Points mit ihren farbigen Stellen an Gesicht, Beinen und Schwanz sind die Augen blau.

Die Charaktereigenschaften

Das ruhige Wesen macht die Britisch Kurzhaar Katze zu einer unkomplizierten und besonnenen Vertreterin ihrer Spezies. Die Katze verträgt sich sehr gut mit Kleinkindern und mit, im gleichen Haushalt lebenden, Hunden und Katzen. Sie fühlt sich als Wohnungskatze sehr wohl. Trotz ihres ruhigen und anpassungsfähigen Wesens braucht die Rasse Abwechslung. Als Wohnungskatze liebt sie dennoch die Jagd und das wilde Spiel. Sie braucht Klettermöglichkeiten, wie beispielsweise mehrere Kratzbäume, Leitern oder Spielseile.

Besonderheiten der Katze

Im Vergleich zu anderen Katzenrassen fällt auf, dass die Katzen überhaupt nicht wasserscheu sind. Dennoch sollten sie nur in Ausnahmefällen gebadet werden. Das regelmäßige Bürsten der pflegeleichten Rasse reicht für die Fellpflege vollkommen aus.

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